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13953 Tage später

Alfred Schuler

 

 

(Nach)-Denken

Schon mal darüber nachgedacht, was in knapp 14'000 Tagen so alles reingepackt werden kann? Eine ganze Menge, das kann ich Euch versprechen. Wer es nicht glaubt, kann es anschliessend an sich selbst nachkontrollieren.

 

Bei mir sind dies 2/3 meiner bisherigen Zeit auf diesem wunderschönen Planeten. Nein, keine Angst, es geht jetzt nicht sentimental weiter. In Jahr und Tagen oder besser in Tat und Wahrheit, entsprechen die Tage genau 38 Jahren 83 Tagen. 38:83? 

 

Und zwar vom  1. Tag als KV-Lehrling bis zu meinem letzten Tag als Kadermann in einer Bank. Seither sind bereits wieder 370 Tage verstrichen. Dazwischen liegen unzählige berufliche Erfolge, Aus- und Weiterbildungen, Karriereschritte und natürlich auch mein Privatleben. Doch bleiben wir heute mal auf das Berufsleben fokussiert. 

 

Nutze den Tag

Eine gute Zeit für eine kurze Rückschau und einen längeren Ausblick. Wir alle wissen, dass das Berufsleben nur dem Lehrbuch nach netto rund 8 Stunden des Tages in Anspruch nimmt, also 1/3 des Tages. Bleiben noch weitere 8 Stunden für erholsamen Schlaf, ebenfalls eher ein theoretischer Ansatz und damit noch rund 8 Stunden für Privatleben, Familie, Hobbys etc. Macht Summa Summarum 24 h und ein Wochentag ist gegessen. Das läuft so rund 5 - 6 Tage pro Woche und dann ist da noch der Sonntag.

 

Und jetzt?

Was mach ich jetzt mit all dem Datenmüll? Mitdenken, zum Beispiel? Solltest du dich gerade in einer Phase deines Lebens befinden, wo du mit oder ohne Covid-19 Thematik, dir über dein weiteres Leben Gedanken machst, dann ist der Zeitpunkt günstig, herauszufinden, ob du einfach wie vor, mit und nach Covid-19 weitermachen wolltest, oder ob sich nicht doch was verändert hat oder du gerne was verändern möchtest. Wenn letzteres der Fall sein sollte, dann heisst es, sich wirklich ernsthaft zu befassen, mit dem Warum? Wann? Wie? etc. Das ist der konkrete 1. Schritt, auch wenn physisch noch nichts passiert ist. 

 

 

Auf jeden Fall

Es ist so, dass du mit der Gegenwart ständig konfrontiert bist und das macht auch Sinn. Denn hier forme ich mein aktuelles Leben und damit eben auch meine Zukunft. 

 

 

 

 

Doofe Comfortzone?

Anschliessend gilt es die Comfortzone zu erweitern und im besten Falle diese hinter dir zu lassen, damit eine neue Zeitrechnung anfangen kann. Wenn du das willst.

 

Das heisst jetzt nicht, dass sich jeder in die berufliche Selbständigkeit wagen muss. Es heisst allerdings, dass mit den Tagen deines Berufslebens eben auch deine Tage als Mensch mit Gefühlen, Träumen, Wünschen, Bedürfnissen und Plänen betroffen sind.

 

Leben heisst Beginnen

Du beginnst jeden Tag neu, jede Arbeit beginnst du täglich neu, deine Beziehungen pflegst du täglich aufs Neue, auch ein vermeintlicher Alltag präsentiert sich täglich neu. Wenn du das merkst, kannst du stets einen Hauch von etwas Neuem in deinen Tag einfliessen lassen und ihn zu einem besonderen Tag machen. Du hast es in der Hand.

 

Leben heisst Veränderung

Mit gewissen Veränderungen gehst du einfach mit, du kannst gar nicht anders. Du kommst als Baby zur Welt und jetzt, wo du das liest, bist du ein erwachsener Mensch. Die Zeiten wo das Leben in Abschnitte von 0 - 18/20, dann bis 64/65 und Pension eingeteilt sind, mag vermutlich bei manchen Menschen so vertraut sein, und dennoch gibt es da keine Sicherheit. 

 

Sicherheit kommt von Innen

In meinem Berufsleben als Kadermann in Bank und Versicherung habe ich viele Menschen kennengelernt, vom  einfachen Bürger bis hin zu Topmanagern, Fabrikanten, Unternehmern, Privatiers etc. 

 

Diejenigen mit einer persönlichen Vision, die ihre Lebensaufgabe gefunden hatten, waren stets mit der ihnen eigenen, inne wohnenden  Sicherheit im Leben unterwegs, komme was wolle. Sie folgten ihren Träumen, machten die für sie notwendigen Schritte im Leben und nutzten jede gemachte Erfahrung als ihr persönliches Baumaterial, um sich ihre Vorstellung des eigenen Lebens zu verwirklichen. So mache ich das auch, seit mindestens 13953 + 370 Tagen, eigentlich schon seit ich für dieses Leben gedacht wurde. Und so macht es Astrid, meine wunderbare Frau ebenfalls. Wir leben uns! 

 

Erinnere dich an dich und mache mutig weiter. Es ist dein Leben, das lebst einzig du!

 

Alfred & Astrid

 

 

 

 

 

 

 


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